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body shop

2018

akademie der bildenden künste wien
wien, österreich
semesterprojekt ws 2017/2018

fotografie

laura malmberg

unterstützung

moritz marx

leistungen:

konzeption, entwurf, umsetzung, performance

 

inszenierung:

welchen Einfluss hat die mode-, werbe- und erotikindustrie auf das bild des weiblichen körpers und welchen idealen jagen wir da eigentlich so verzweifelt hinterher?

in dieser performance habe ich den für mich radikalsten weg der umsetzung meiner gedanken gewählt: das grotesk übersteigerte mitmischen in der körperindustrie, als klare kritik daran.

mein körper als produkt zum sehen, anfassen und mit nach hause nehmen.

der „body shop“ war eine art fleischerei, in der ich angefertigte silikonkopien meines körpers verkauft habe. abgerechnet wurde pro Gramm, wie bei einem metzger. der Preis war 25 cent pro gramm, aber ich habe mich und meinen körper selbst immer wieder im preis gedrückt und mit meinen kunden verhandelt. „es geht hier um die ausschlachtung meines körpers, kunst darf nichts kosten!“ war wohl mein häufigster satz in dieser performance.

mein Körper ist mein kapital.

der erlös von 220 euro, den ich für den verkauf meines körpers erhalten habe, fliest als erste finanzierung in mein diplomprojekt.